Comic-Blick: Batman #26: Jahr Null

Comic-Blick: Batman #26 Jahr Null: Unter meiner Rubrik Comic-Blick finden sich in Zukunft Beiträge, die sich mit Comics beschäftigen (wie könnte es auch anders sein). Für den ersten Beitrag, habe ich mich für die aktuellste Ausgabe der offiziellen Batman-Serie entschieden. Und, wie es der Zufall so will, markiert Batman #26 (August 2014) den Auftakt zum nächsten großen Event der menschlichen Fledermaus.

„Warum liebst du die Stadt so, Bruce?“. Diese Frage bekommt der noch sehr junge Bruce Wayne von seinem Vater gestellt, weil dieser nicht verstehen kann, warum sich ein Junge aus reichem Hause nach der Schule stets aufs Neue heimlich in die Stadt stiehlt. Auch Jahre später noch, sieht sich Bruce Wayne, nunmehr als Batman bekannt, immer wieder mit dieser Frage konfrontiert. Doch im Gegensatz zu damals, hat sich seine Aussage zwar in der Form geändert, aber nicht im Kern.

Batman #26: Jahr Null - Cover

Comic-Blick: Batman #26: Jahr Null

Der Comic startet mit einem Ausblick auf die Geschehnisse in Gotham City, sechs Jahre vor dem aktuellen Status Quo. Die Stadt ist vollkommen heruntergekommen, U-Bahnstationen stehen unter Wasser und Gangs marodieren durch die Überbleibsel der einstmals so stolzen Metropole. Ein kleiner Junge versucht sich inmitten dieses Chaos etwas zu Essen zu besorgen, wird aber von umherziehenden Gangmitgliedern aufgestöbert. Doch ehe etwas Schlimmeres passieren kann, tritt Batman, in bester Safari-Montur, auf den Plan und setzt die Schurken kurzerhand außer Gefecht. Nach einem kurzen Gespräch gibt es einen Szenenwechsel und wir befinden uns im Zeitraum, fünf Monate vor den Geschehnissen des Prologs.

Bruce Wayne, ein Streiter gegen das Böse Gothams, kämpft ohne den Deckmantel des maskierten Rächers gegen einen Bösewicht, der gemeinhin nur als Red Hood bekannt ist. Niemand weiß, wer sich unter der roten Maske verbirgt, doch gelingt es Bruce immer wieder aufs Neue, die Pläne von diesem zu durchkreuzen. Doch anstatt in pure Rage zu verfallen, zollt Red Hood seinem unbekannten Widersacher Respekt und freut sich immer wieder auf die Konfrontationen mit diesem. Indes sieht es für Bruce privat ganz anders aus. Anstatt wie bei seiner Verbrechensbekämpfung einer geraden Linie zu folgen, gilt er selbst als verstorben und verbirgt sich daher vor der Öffentlichkeit. Zusammen mit seinem treuen Butler Alfred Pennyworth versucht er dieses Spiel aufrechtzuerhalten, um sich gänzlich der Verbrechensbekämpfung widmen zu können. Doch umso länger der Kampf gegen den Red Hood dauert, umso mehr Personen treten auf den Plan, die das Vorhaben von Bruce verkomplizieren.

Batman #26 Jahr Null erzählt eine neue Version der Entstehungsgeschichte des Dunklen Ritters. Bruce kann sich zu Beginn nur auf seine körperlichen Fähigkeiten und scharfen Verstand verlassen. Die Entwicklung der markanten Utensilien von Batman stehen noch am ganz am Anfang. Zudem gilt Bruce Wayne als verstorben. Also Probleme über Probleme. Doch Wayne wäre nicht Batman (in spe), wenn er nicht wüsste, was zu tun ist. Aber trotz großer Vorsichtsmaßnahmen und jahrelangem Training ist selbst er nicht vor dem größten aller Feinde gefeit: dem Verrat. Dementsprechend wirkt das Ende von Batman #26 Jahr Null wie ein Schlag in die Magengrube für alle Fans des geflügelten Rächers.

Florian Merz Verfasst von:

Florian rühmt sich damit, der größte Schwarzenegger-Fan der bekannten Welt zu sein und kennt sich auch so ganz gut mit Filmen, Serien und ganz besonders Videospielen aus. Arbeitet als Sales & Project Manager in Berlin; gibt sich hier auf dem Blog aber ganz privat die Ehre.

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