Brettspiele

Als Gamer komme ich (eigentlich) jeden Tag mit Videospielen, egal welcher Art, in Berührung. Sei es auf dem Weg zur Arbeit mittels iPhone oder auf der Arbeit durch den PC und stationäre Konsolen. Doch egal welche Art von Gerät mir in den Sinn kommt, im Grunde spiele ich immer und überall. Elektronisch. Doch was wurde eigentlich aus der Leidenschaft für Gesellschaftsspiele? So sehr ich mich der Welt der digitalen Unterhaltung hingebe, so sehr vermisse ich dann doch eine gewisse Art von sozialer Interaktion. Das Gefühl, mit mehreren Menschen und einem sich nicht auf einem Bildschirm ablaufenden Gebiet zu beschäftigen. Wer erinnert sich zum Beispiel nicht an seine erste Partie „Risiko„? Das Gefühl, die größte Armee vor den Augen der Mitspieler über das Spielbrett zu schieben und mit strahlenden Augen den Triumph beim Würfeln zu erleben. Es gibt selten etwas, was mehr Euphorie bei mir auslöste. Und mal ehrlich, es gibt kaum etwas Lustigeres, als bei „Activity“ die peinlichen Versuche seiner Freunde einen Begriff panthomimisch darzustellen auf sich wirken zu lassen.

Wie es der Zufall will, bin ich durch einen guten Freund aus der Münchener Medienwelt in eine kleine Runde gelangt, die sich die Zeit nimmt und einige Stunden zusammen Brettspiele spielt. Doch im Gegensatz zu früher, als ich gerademal auf Zehenspitzen über die Tischkante schielen konnte, handelt es sich heutzutage um richtige „Schinken“ von einem Spiel. Anstatt Stunde um Stunde zu versuchen, die beste Straßen bei Monopoly zu bekommen, kämpften wir über sechs Stunden lang um die Vorherrschaft der fiktiven Welt von Westeros. Serienjunkies wissen, dass es sich hierbei um einen der Handlungsorte der beliebten Roman- und TV-Reihe „Game of Thrones“ bzw. „Das Lied von Eis & Feuer“ handelt.

Bereits während des Spielens wurde uns bewusst, wie viel Spaß es macht, mal nicht einen Abend auf der Couch zu verbringen und stattdessen tödliche Allianzen und geheime Pläne zu schmieden. Kurzerhand wurde beschlossen eine regelmäßige unregelmäßige Brettspielrunde zu gründen. Für das nächste Treffen könnte mit „Descent: Die Reise ins Dunkel“ bereits das nächste Spiel feststehen doch bieten Spiele wie „Axis & Allies“ oder „Arkham Horror“ weitere Optionen.

Für mich selbst ist das Ganze im Grunde eine völlig neue Spielwiese. Zwar kenne ich bereits einige der Titel, doch bin ich über die Jahre nicht dazu gekommen, diese auch nur ansatzweise austesten zu können. Daher freue ich mich immens über die kommenden Spielrunden.

Doch nicht nur mit meinen Freunden und Bekannten habe ich die Welt der Brettspiele für mich (neu)entdeckt. Auch mit meiner Freundin und ihrem Freundeskreis kam vor einigen Tagen eine lustige Runde zusammen, in der wir uns durch Spiele wühlten, die mir bis dato noch nie über den Weg liefen. „Make’n’Break“ zum Beispiel hat mich mehr als überrascht. Ich würde mittlerweile jedem, der Lust auf ein wirklich lustiges, aber vor allem unterhaltsames Spiel hat, eben diesen realgewordenen Tetris-Klon ans Herz legen.

Folgend noch ein kleiner Auszug aus dem Spiel „Descent: Die Reise ins Dunkel“:

In den finstersten Tiefen Terrinoths sammelt ein machthungriger Overlord eine Armee schauriger Kreaturen, um die Welt der Lebenden zu unterwerfen. Die letzte Hoffnung der freien Völker ist eine kleine Gruppe von Helden, die sich mit Mut und Geschick dem Bösen entgegenstellt. Es liegt nun an ihnen, in die aufkommende Dunkelheit zu ziehen und die Pläne des Overlords zu durchkreuzen, bevor es zu spät ist …

Descent: Die Reise ins Dunkel, zweite Edition ist ein episches Fantasy-Brettspiel für 2-5 Spieler. Mit seiner Fülle an tapferen Helden, schrecklichen Monstern, magischen Gegenständen und spannenden Abenteuern bietet es eine packende, abwechslungsreiche Reise in die faszinierende Fantasy-Welt Terrinoths.

Descent: Die Reise ins Dunkel, zweite Edition baut auf der erfolgreichen ersten Edition auf und bringt frischen Wind in das klassische Descent-Erlebnis: Die Regeln für epische Kampagnen bringen neue Tiefe, während selbst unerfahrene Helden sich dank des überarbeiteten Charakter- und Kampfsystems sofort ins Abenteuer stürzen können. Mehr als je zuvor sind die Helden Teil einer großen Geschichte, deren Ausgang sie in jedem einzelnen Abenteuer aktiv mitgestalten können. Sie gewinnen an Erfahrung, lernen neue Fähigkeiten und stellen sich schließlich im dramatischen Endkampf dem finsteren Overlord. Wem nicht der Sinn nach epischen Kampagnen steht, kann die enthaltenen Abenteuer auch getrennt voneinander spielen.

Florian Merz Verfasst von:

Florian rühmt sich damit, der größte Schwarzenegger-Fan der bekannten Welt zu sein und kennt sich auch so ganz gut mit Filmen, Serien und ganz besonders Videospielen aus. Arbeitet als Sales & Project Manager in Berlin; gibt sich hier auf dem Blog aber ganz privat die Ehre.

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