Fuck, warum sollte ich sauer sein? – Bewerbungen

Es ist oftmals eine unangenehme Situation, wenn man sich auf einen neuen Job bewerben muss oder möchte. Entweder läuft etwas in einer Firma mächtig schief, man hat Stress mit seinem Vorgesetzten oder möchte seine private wie persönliche Zukunft neu ausrichten. Auch ich sehe mich erneut der „schier erdrückenden Bewerbungsmaschinerie“ ausgesetzt. Ich hatte in den vergangenen Tagen bereits einige Gespräche, die zwar meines Erachtens gut verliefen, aber bis dato nicht zu erhofftem Ergebnis führten. Bei einigen solcher Gespräche hatte ich auch mit Menschen zu tun, die ich persönlich schon kannte und kenne, mit den ich sogar beruflich schon zu tun hatte. Umso schlimmer trifft einen eine Absage von einer solchen Person, oder?

Tatsächlich hatte ich mit einem Bekannten ein Gespräch über genau dieses Thema geführt. Dieser Bekannte, nennen wir ihn an dieser Stelle „Clark Kent“, war der Meinung, dass man Menschen, die man persönlich kennt und sich auch im Grunde gut versteht, eigentlich böse sein müsste, wenn diese einen nicht im weiteren Bewerbungsprozess berücksichtigen. Ich selbst bin da exakt anderer Meinung!

Clark Kent
Clark Kent – Bild und Name wurden geändert…

Selbstverständlich ist man zu gewissen Teilen enttäuscht, wenn nach einem guten Gespräch am Ende nicht das gelobte Land winkt. Trotzdem sehe ich derlei Entscheidungen realistisch wie wirtschaftlich: Es geht um einen Beruf, eine wirtschaftliche Position. Ein Unternehmen möchte durch dich oder mich Geld verdienen und agiert entsprechend in bestem eigenen Interesse. Vitamin A & B sind ja schön und gut, aber wenn eine andere Person auf der Matte steht, die weitaus besser für die ausgeschriebene Stelle qualifiziert ist, dann wäre das verdammt noch mal unsinnig, die Position an einen Freund oder besseren Bekannten abzugeben!

„Clark Kent“ tat sich mit dieser Aussage etwas schwer und meinte, dass er mit solchen Personen nur noch schwerlich Kontakt halten geschweige denn überhaupt noch reden könnte oder auch wollte. Natürlich verstehe ich ihn, habe ihm aber meinen Standpunkt genauso dargebracht, wie eben geschrieben und werde auch in Zukunft nicht einen Fingerbreit davon abrücken.

Und für alle, die sich auch mit Bewerbungen herumschlagen müssen: Never give up – es wird auch wieder besser.

Never give up!
Never give up – by John Cena
Florian Merz Verfasst von:

Florian rühmt sich damit, der größte Schwarzenegger-Fan der bekannten Welt zu sein und kennt sich auch so ganz gut mit Filmen, Serien und ganz besonders Videospielen aus. Arbeitet als Sales & Project Manager in Berlin; gibt sich hier auf dem Blog aber ganz privat die Ehre.

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