Mein 2015

Für mich fühlt es sich so an, als sei es gestern gewesen, als ich mich vor dem Bildschirm wiederfand um ein paar Worte zum vergangenen Jahr 2014 niederzutippen. Doch während ich mich damals noch etwas kurz gehalten habe, ist in diesem Jahr so viel und noch viel mehr passiert, dass ich unbedingt auf einige Aspekte eingehen möchte. Und weil ich das Bedürfnis danach verspüre ein paar Dinge in klare Worte zu fassen.

Ganz oben auf meiner Liste, steht natürlich allem voran die Arbeit. 2015 war für mich so sehr vom beruflichen Wandel geprägt, wie kein Jahr zuvor. Klar, ich habe immer wieder für verschiedene Magazine Artikel geschrieben, mal hier einen Auftraggeber verloren und dort einen neuen hinzugewonnen. Aber seit ich aufgehört habe meinen Lebensunterhalt rein mit dem Tippen von Fachbeiträgen zu Videospielen zu verdienen, ging es für mich niemals so sehr hin und her wie in diesem Jahr.

Nach dem Ende meiner Zeit in Karlsruhe ging es wieder zurück nach München. Weil ich das Gefühl hatte, wieder zurück in die „Heimat“ zu wollen, nein zu müssen. München war mir ans Herz gewachsen, im Grunde meine Herzensstadt, wenn man das so bezeichnen möchte. Dort leben so viele wunderbare und tolle Menschen, von denen ich wahrlich eine ganze Menge als Freunde und eine Handvoll als richtige Weggefährten bezeichnen kann und auch darf. Doch aus diversen Gründen hielt es mich nur knappe sechs Monate in der bayerischen Hauptstadt, ehe es kurz vor dem Jahreswechsel erneut zu einem Umzug kam. Berlin ist der neue „Place to be“.

In meiner Position bei einem Startup fiebere ich persönlich den zahlreichen, neuen und spannenden Aufgaben entgegen. Dennoch kann ich niemals voraussagen, was die neue Stadt bereithält – die Zukunft im Allgemeinen. Doch so oder so, und trotz einiger Kommentare bis auf jene von Tim, freue ich mich sehr auf die Stadt. (Sorry Sandro).

Darüber hinaus gab es vieles das mich in diesem Jahr sehr beschäftigt hat. Mal popkulturell und auf privater Ebene. Zum einen gab es endlich wieder einen Star-Wars-Film, den ich persönlich ja echt okay finde, aber dennoch etwas enttäuscht wurde (Sorry Felix). Hingegen war ich von Filmen wie Mad Max: Fury Road oder Terminator Genesys (ARNOLD!) richtig begeistert. Sportlich gesehen gab es natürlich auch einige Ups and Downs. Zum einen dominierte meine Lieblingsmannschaft, der FC Bayern München die Bundesliga wie kein anderes Team, zum Anderen habe ich für mich persönlich mit MMA (Mixed Martial Arts) eine gänzlich neue und spannende Sportart entdeckt. Dumm nur, dass nach zwei monatigem und intensivem Training der Meniskus einfach seinen Dienst verweigert und meinte, operiert werden zu müssen. Aber selbst das hält mich nicht davon ab, in einem Jahr meine Premiere im Octagon zu „feiern“ – Fresse polieren inklusive.

Tja, und in Sachen Liebe? Wer mich kennt, weiß, dass ich hierüber stundenlange reden und mich in unzählige Ecken hinein- und herausmanövrieren kann. Menschen verfluche, meine unendliche Liebe gestehe und so weiter und so fort. An dieser Stelle nur einen einzigen Ratschlag von meiner Seite und tatsächlich auch ein möglicher Vorsatz für das neue Jahr – für den einen oder anderen.

Liebt ehrlich, aufrichtig und treu. Liebe ist niemals das Problem, das Problem ist alles Andere. Nur Liebe schafft es, all die negativen Gefühle zu übertreffen.

Achja und dann war da noch etwas, stimmt. Der Ausblick auf das neue Jahr. Nun! 2016 kann nur anders werden. Was kann man sich schon groß für Vorsätze machen? Im Grunde obliegt es jeder einzelnen Person das Beste aus seinem Leben zu machen und mit etwas Glück und Verstand, wird es das auch. Selbst wenn nicht, sich sagen zu können, ich habe es versucht, ist immerhin etwas.

In diesem Sinne, wünsche ich euch allen ein (hoffentlich) schönes 2016.

HAPPY FUCKING NEW YEAR

Flo

Nachtrag:

Ich möchte all den Menschen danken, die für mich das vergangene Jahr trotz allem Wandel und Durcheinander zu etwas Besonderem gemacht haben. Namen sind nicht in alphabetischer Reihenfolge. Ich bin doch keine Liste:
Tim, Sandro, Tony, Michi, Nico, Susi, Robin, Sue, Daniel, Timo, Felix, Nadine, Lili, Julian, Lea, David, Lissa, Larissa, Boris, Seckin, Sven, Nina, Adina, Nadine G. … to be continue

Florian Merz Verfasst von:

Florian rühmt sich damit, der größte Schwarzenegger-Fan der bekannten Welt zu sein und kennt sich auch so ganz gut mit Filmen, Serien und ganz besonders Videospielen aus. Arbeitet als Sales & Project Manager in Berlin; gibt sich hier auf dem Blog aber ganz privat die Ehre.

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