NaNoWriMo 2016 oder der Versuch (erneut) ein Buch zu schreiben

Fast schon Mitte Oktober. Wahnsinn. Mit riesigen Schritten nähern wir uns unaufhaltsam dem November und damit einhergehend dem sogenannten NaNoWriMo 2016. Für alle Unwissenden steht diese Abkürzung für National Novel Writing Month, also auf Deutsch so etwas wie der Nationale Monat des Buchschreibens. 

Wie der Name schon verrät, geht es also darum im Zeitraum vom 1. bis zum 30. November ein eigenes Buch zu schreiben. Egal, ob es sich dabei um ein Sach- oder Fachbuch oder ein Roman handelt: Hauptsache Worte finden ihren Weg auf Papier. Auch hier wiederum ist es völlig Wurst, ob der Text händisch oder digital entsteht – Hauptsache er entsteht. Und, um der Community auch ein Ziel vorzugeben, besteht die Aufgabe des NaNoWriMos darin, ein Buch von mindestens 50.000 Wörtern zu verfassen.

Heruntergebrochen bedeutet das im Endeffekt, dass ein angehender Star-Autor durchschnittlich bis zu 1500 Wörter am Tag verfassen muss, um schlussendlich auf die ausgegebenen 50k zu kommen. Kein leichtes Unterfangen, das jedoch mit ein wenig Spucke und Disziplin mit links bewältigt werden kann, oder?

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Faktisch ist es für mich selbst der mittlerweile dritte Anlauf, nach 2010 und 2013, eine vollständigen Roman auf die Beine zu stellen. Beide Male hatte ich jedoch die Menge an täglich verlangten Wörtern unterschätzt und lag am Ende weit von den 50.000 abgeschlagen bei maximal 8000 oder 10.000. Doch warum wird dieses Jahr alles anders?

Zum einen aus zwei essenziellen Gründen: Vorbereitung und Konzeption. Bei vergangenen NaNoWriMos hatte ich immer erst kurz vor knapp damit begonnen, mir überhaupt Gedanken über mögliche Aspekte der Geschichte, handelnde Charaktere und Handlungsorte zu machen. Nun aber steht bereits einen halben Monat vor Beginn der Schreibaktivitäten ein solides Grundkonzept, weshalb ich bestens gerüstet in die Schreibschlacht ziehen kann. Und zum anderen sorgen private Umstände dafür, dass ich viel, viel Zeit dazu aufbringen kann, mich den 50.000 Wörtern zu widmen.

Mal sehen, ob es am Ende mit dem ersten eigenen Roman überhaupt klappt.

Florian Merz Verfasst von:

Florian rühmt sich damit, der größte Schwarzenegger-Fan der bekannten Welt zu sein und kennt sich auch so ganz gut mit Filmen, Serien und ganz besonders Videospielen aus. Arbeitet als Sales & Project Manager in Berlin; gibt sich hier auf dem Blog aber ganz privat die Ehre.

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