Wolfenstein II: The New Colossus

B.J. Blazkowicz ist zurück oder war viel mehr nie wirklich weg. Schon seit über 30 Jahren wütet sich der amerikanische Freiheitskämpfer durch Schlösser, über Schlachtfelder und tritt dabei jedem Nazi mit Freuden dermaßen gerne in den Hintern, dass selbst abseits des Bildschirms noch Körperteile zu finden sind.

Neu im Jahr 2017 ist aber, dass gemäß diverser Aussagen einiger US-Anhänger bzw. Serien-Fans ein Nazi nicht unbedingt etwas Schlechtes sei. „Bitte was?“, möchte man diesen Individuen entgegenbrüllen, gerade als Europäer und noch mehr als Deutscher. Jedoch geben derartige Äußerungen eben jenen Gemütszustand wieder, der seit oder sogar noch vor der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten in gewissen Völkergruppen vorherrschte. Davon jedoch unbeeindruckt liefert Bethesda einmal mehr ein grandioses Shootererlebnis ab, das aber aufgrund der Thematik und der gegenwärtigen politischen Situation eine gewisse Brisanz birgt.

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Florian Merz Verfasst von:

Florian rühmt sich damit, der größte Schwarzenegger-Fan der bekannten Welt zu sein und kennt sich auch so ganz gut mit Filmen, Serien und ganz besonders Videospielen aus. Arbeitet als Sales & Project Manager in Berlin; gibt sich hier auf dem Blog aber ganz privat die Ehre.